Unser Exponat zeigt eine Terrasse, die einmal für Ankommen gebaut wurde und heute nur noch dem Wind gehört. Das Licht fällt flach über die Fliesen, so warm, dass es fast freundlich wirkt. Und doch erzählen die Details die Wahrheit. Abgeplatzter Putz, splittriges Holz, Glasscheiben, die längst nicht mehr schützen, sondern nur noch rahmen.
Die Türen stehen offen, aber es ist kein Willkommen mehr. Statt Stimmen gibt es Weite. Vor uns liegt Lanzarote in Schichten aus Meer, Feldern und Vulkanhügeln, darüber ein Himmel, der alles größer macht. Selbst die kleine Laterne an der Wand wirkt wie ein letzter Farbfleck aus einer Zeit, in der hier abends jemand das Licht angemacht hat.
Wir wissen nicht, wem dieser Ort gehörte. Das müssen wir auch nicht. Das Bild funktioniert, weil es klar ist. Vergänglichkeit, Sonne, Wind. Und ein Moment, der zeigt, wie schön Verfall sein kann, wenn die Natur und das Licht die Regie übernehmen.














